März 30 2011

Negative digitalisieren mit einem speziellen Scanner

Wer über eine große Diasammlung verfügt, wird bestrebt sein, diese auch langfristig zu bewahren. Eine einfache Möglickeit bieten hier spezielle Scanner, mit denn sich Dias digitalisieren lassen.

Für viele Menschen gibt es nichts Schöneres, als mit ihrer Familie gemeinsam vor der Diawand zu sitzen und sich Aufnahmen von früher anzusehen. Gerade auf Familienfesten und bei Treffen mit Freunden ist dies ein sehr beliebter Zeitvertreib. Die Dias haben dabei in Deutschland und in vielen anderen Ländern der Welt eine lange Tradition, mehrere Generationen einer Familie, oft zurückreichend bis zu den Urgroßeltern, sind auf diese Weise verewigt. Die technische Ausrüstung, die für die Wiedergabe der Dias notwendig ist, ist dabei sehr einfach gehalten. Man benötigt lediglich einen Diaprojektor, in den die Dias in ein entsprechendes Fach eingelegt werden können, und eine Leinwand, auf die man die Fotos dann projiziert. Die Diawände bleiben dabei zumeist nicht einfach im Raum stehen, sondern können platzsparend zusammengerollt und verstaut werden. Falls eine solche Diawand nicht zur Verfügung stehen sollte, kann der Diaabend notfalls auch einfach mit Hilfe einer hellen Zimmerwand stattfinden. Die Diaprojektion ist damit eine sehr flexible Technik, sie weist jedoch in ihrer ursprünglichen Form auch Nachteile auf.

Das größte Problem ist hierbei sicherlich, dass für jedes einzelne Negativ ein eigener Diarahmen benötigt wird. Was bei kleineren Filmarchiven noch nicht stört, kann sich bei einer sehr großen Sammlung zu einem erheblichen Problem auswachsen. Nicht wenige Diafreunde haben auf ihrem Dachboden kistenweise Diarahmen gelagert und wissen schon gar nicht mehr, wo sie diese noch verstauen sollen. Zudem ergibt sich ein weiteres praktisches Problem dadurch, dass man bestimmte Fotos in einer solchen Sammlung nur sehr schwer wiederfinden kann. Wenn man seinen Gästen einen besonderen Schnappschuss zeigen möchte, kann das sehr ärgerlich sein. Je nach Größe der Sammlung verbringt man so viel wertvolle Zeit mit der Suche. Abschließend muss außerdem gesagt werden, dass sich gerade bei langfristiger Lagerung über Jahrzehnte die Frage stellt, ob die Dias ihre ursprüngliche Qualität behalten werden. Aus diesen hier genannten Gründen kann eine Digitalisierung der Bilder sinnvoll sein.

Seit einiger Zeit schon sind auf dem Markt für Computer-Hardware spezielle Scanner vertreten, die es einem erlauben, Negative digitalisieren zu lassen. Die Geräte sind mit herkömmlichen Fotoscannern nicht zu vergleichen und verfügen über ein Einlegefach für Diarahmen. Der Digitalisierungsvorgang ist dabei je nach Güteklasse des Geräts so genau, dass sich kein Qualitätsverlust gegenüber dem Original ergibt. Auf diese Weise kann man seine Sammlung an Dias auf dem Computer als Bilddateien abspeichern. Ist dieses einmal gemacht worden, kann man seine Sammlung sehr viel einfacher durchsuchen, die Bilder verschicken oder zum Beispiel auf dem Fernseher wiedergeben und braucht sich keine Sorgen mehr über die Lagerung zu machen.

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