April 15 2011
Alte Einfamilienhäuser kaufen und wieder herrichten
Ältere Häuser haben duchaus ihren Charme, auch wenn sie oft nicht neuesten Standards entsprechen. Durch eine fachgerechte Sanierung erfahren sie eine Aufwertung bezüglich ihres Wohnwertes.
Ein älteres Einfamilienhaus besitzt im Regelfall nicht dieselbe Ausstattung wie eine moderne Immobilie. Vor allem die Wärmedämmung und die Heizungslage lassen häufig zu wünschen übrig, denn in früheren Zeiten waren Strom, Gas und Öl noch viel günstiger. Da jedoch ein mehrere Jahrzehnte altes Haus ein ganz besonderes Wohnambiente aufweist, ist eine gründliche Renovierung in vielen Fällen durchaus lohnenswert. Wer vernachlässigte, ältere Immobilien ankauft, diese grundsaniert und weiterverkauft, der kann sogar ein gutes Geschäft damit machen.
Fachleute der Immobilienbranche können sehr gut den eigentlichen Wert eines Hauses beurteilen. Sie wissen, wo die versteckten Mängel sein können und was eine Sanierung in etwa kostet. Wer nicht vom Fach ist und sich trotzdem für den Kauf von Altbauten interessiert, dem hilft ein Fachgutachter weiter. Der Gutachter kann nach gründlicher Besichtigung genau sagen, was ein Haus wirklich wert ist und ob sich eine Grundrenovierung lohnt. Vor allem sollte vor dem Erwerb einer Immobilie auf eventuell eindringende Feuchtigkeit geachtet werden, denn ein daraus resultierender Schimmelpilzbefall kann ein Gebäude völlig unbewohnbar machen: Wenn das teuer erworbene Haus am Ende nur noch abgerissen werden kann, dann ist der finanzielle Schaden groß.
Interessierte können in jeder Stadt Deutschlands Einfamilienhäuser kaufen, zumindest ein paar ältere Gebäude stehen immer gerade frei. Doch der Wert der Wohnlage ist nicht zu unterschätzen: Besitzt das Haus gute Verkehrsanbindungen? Sind Einkaufsmöglichkeiten, Kindergärten und Schulen in der Nähe? Eine vollständig renovierte, aber weit abgelegene Immobilie wird nicht so schnell einen neuen Besitzer finden, wie ein Gebäude in unmittelbarer Stadtnähe.